Die Möglichkeiten von JavaScript, Java und Flash überschneiden sich, und es ist vom jeweiligen Layout,
ebenso wie von persönlichen Vorlieben abhängig, für welche Lösung man sich
entscheidet. Kleinere Aufgaben (wie Buttonanimation, automatisches Öffnen von Fenstern
oderWeiterleitung auf andere Seiten, interaktive Unterstützung von Formulareingaben,
Warenkorb-Einkauf) lassen sich schneller, unkomplizierter, und meist
auch besser (zum Teil sogar nur) mit JavaScript lösen.
Darüber hinaus gibt es sicherlich für
JavaScript das weitaus größte Freeware-Angebot im Netz, von einfachsten Gimmiks,
über richtig praktische Dinge (wie interaktive Menus) bis hin zu komplexen
Spielen. (siehe
Links ). Der Vorteil einer
JavaScript-Navigation (Menus und Links) ist z. B. auch, daß es mit der
ganzen
Seite zusammenarbeitet und verflochten sein kann,
während Flash- oder Java-Menus auf einen bestimmten Seitenbereich begrenzt sind.
Es gibt viele gute Einführungs-Tutorials über
JavaScript (siehe
Links
). Darüber hinaus gibt
es Foren, die sich sehr spezialisiert und detailiert bestimmten Themen
widmen. Gut für den, der diese regelmäßig studiert und
viel Zeit und Interesse mitbringt.
Was aber, wenn der fortgeschrittene
JS-Programmierer ganz bestimmte Antworten sucht, ganz konkrete Lösungen für
konkrete Probleme. Dann beginnt eine endlose und meist frustrierende Sucherei.
Aktuelle Funktionen neuer Browser, Unterschiede zwischen Netscape und Microsoft.
Nirgends dokumentiert
, oder wenn
dann unübersichtlich auf unzählige Dokumente und Adressen verteilt. Hier
möchte ich ansetzen. Nach und nach, denn ich selber muß genauso verzweifelt
nach Antworten suchen und probieren! Näheres unter
Praxistips.
Freeware-Scripte:
Bei den
Links findet ihr eine Reihe von Seiten, die hervorragende
Script-Zusammenstellungen bieten. Auf meiner Page werde ich nur besonders
interessante, von mir bearbeitete und erläuterte einzelne Scripts anbieten und
demonstrieren. Das )ntegrieren von Freeware-Scripts in die eigene Seite ist auch
nicht so ganz unproblematisch. Schaut unter
Probleme.
Eines davon ist das Menu-Script links. Obwohl graphisch
eher schlicht, ist es sehr übersichtlich, läßt sich gerade in schlichtere,
inhaltsbezogene Seiten hervorragend integrieren, und kann etwas, was Java z. B.
nicht könnte: zusätzliche Popups öffnen und frei positionieren. (siehe unter
Scripte.)
Eine große Stärke von JavaScript ist, daß man, ohne überragende Programmierkenntnisse, vorhandene Scripte an
persönliche Bedürfnisse anpassen kann, und auf diese
Weise ganz unkompliziert sehr individuelle Lösungen konzipieren kann. Leider haben einige
der angebotenen Scripte aber mittlerweile einen solchen Umfang, und eine
solche Kompliziertheit erlangt, daß ein Bearbeiten nur noch für Spezialisten möglich
ist. Damit hat JavaScript seinen Sinn verfehlt, denn wenn es darum
ginge, einfach möglichst komfortabel einsetzbare Standard-Lösungen zu verwenden, die nicht
mehr verändert werden, wären Java-Applets oder Flash der bessere
Weg.
JavaScript ist eine langsame und speicheraufwendige Sprache (weil nicht
kompiliert) und sie ist nicht kapselbar (das heißt, man kann Scripte und
Variablen nicht vor Zugriff und Veränderung durch andere, fremde Scripte und
Funktionen schützen). Ab einem gewissen Programmumfang macht es deshalb einfach
keinen Sinn mehr, JavaScript zu verwenden. Die Lade- und Ausführungszeiten
werden zu groß, Inkompatibilitäten (gegenseitige Störung und Lahmlegung) mit
anderen Scripten immer wahrscheinlicher.
Viele Freeware-Autoren blasen ihre Scripte völlig unnötig auf, um
- den Komfort für den User zu erhöhen,
- immer weitere Varianten auf Basis des einen Algorithmus
zur Vergügung zu stellen,
- und manchmal auch, um ihren Code zu verklausulieren und verschlüsseln, um
auf diese Weise zwar ihr Script, nicht aber ihre Ideen allgemein zur Verfügung
zu stellen.
Dadurch werden Scripte oft 3 bis 4 mal so groß, wie eigentlich nötig. Die Anzahl der verwendeten Variablen oft sogar
verzehnfacht! Die eigentliche Philosophie von JavaScript wird damit verraten,
und Probleme (lange Ladezeiten, Interferenzen mit anderen Scripts) sind
vorprogrammiert, zumal sich manche Autoren nicht mal die Mühe machen, ihre
Variablen mit speziellen Präfixen zu versehen (um Namensgleichheit mit anderen
Scripten zu vermeiden.).
Ich möchte auf meinen Seiten zeigen, wie man eigene, individuelle, kurze und
maßgeschneiderte Scripts einsetzt, und zwar immer dort, wo JavaScript sinnvoller
ist als ein Java-Applet.